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Vatikanbesuch in Kroatien: Stepinac nicht instrumentalisieren

Die Heiligsprechung des seligen Alojzije Stepinac darf nicht instrumentalisiert werden. Das betonte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin während seines Besuchs in Kroatien.

Mario Galgano - Cittá del Vaticano

Er traf in der Adria-Republik die kroatischen Bischöfe und ging bei einem Treffen mit Journalisten auch auf deren Gesprächskommission mit der serbisch-orthodoxen Kirche ein, die derzeit eine historisch-wissenschaftliche Aufarbeitung zu Kardinal Stepinac im Kontext des Zweiten Weltkriegs durchführt.

Eine Heiligsprechung von Stepinac sei eine „katholisch-interne Angelegenheit“, so Kardinal Parolin. Doch es sei der Wunsch des Papstes, dass dies nicht die Kroaten und Serben zu neuen Streitigkeiten führe. Es sei ihm bewusst, dass die „Wunden der Vergangenheit“ nicht von heute auf morgen geheilt werden könnten, so Parolin, dennoch sei der Dialog und die Aufarbeitung wichtig. Der ehemalige Erzbischof von Zagreb Stepinac setzte sich vor allem als Antikommunist ein, doch damit rechtfertigte er das faschistische Ustascha-Regime, was ihm im Nachhinein vor allem von der serbisch-orthodoxen Kirche übel genommen wurde.

Stepinac wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer seliggesprochen.

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01. November 2017, 16:48
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