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Physik-Nobelpreisträger Anton Zeilinger Physik-Nobelpreisträger Anton Zeilinger  (ANSA)

Physik-Nobelpreisträger spricht über seinen Glauben

Der Physiknobelpreisträger Anton Zeilinger hat erneut ein deutliches Bekenntnis zum christlichen Glauben abgelegt.

Der Wissenschaftler äußerte sich laut Kathpress in einem Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ am 15. Juli. Auf die Frage, ob er an Gott glaube, weil dies für ihn vernünftig sei, sagte Zeilinger: „Nein. Das ist weder eine rationale Überlegung noch eine Intuition. Das ist einfach so. Ich habe schon immer an Gott geglaubt."

Träger des Physik-Nobelpreises

„Das ist weder eine rationale Überlegung noch eine Intuition. Das ist einfach so. Ich habe schon immer an Gott geglaubt.“

Der 78-Jährige ist emeritierter Professor an der Universität Wien und forscht am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Am 10. Dezember 2022 erhielt Zeilinger in der Schwedischen Akademie in Stockholm gemeinsam mit dem Franzosen Alain Aspect und seinem US-Kollegen John Clauser den Physik-Nobelpreis.

Zeilinger warnte angesichts des durch die Wissenschaft wachsendenden Wissens davor, Gott zu konkrete Eigenschaften zuzuschreiben. Er bezog sich dabei auf den Theologen Karl Rahner, nach dessen Theorie der Fromme in der Zukunft ein Mystiker sein werde. Deshalb solle man sich von allzu genauen Gottesvorstellungen verabschieden, so Zeilinger.

„Irgendwann hört die Begründbarkeit auf“

Zugleich verwies Zeilinger darauf, dass die Möglichkeiten wissenschaftlicher Begründbarkeit nicht endlos ausgedehnt werden könnten. „Irgendwann hört die Begründbarkeit auf. Es wird immer Fragen geben, die wir nur philosophisch diskutieren können."

Auch Kunst und Kultur seien für ihn Bereiche, die sich mit der Wissenschaft nicht widersprechen. Darauf berichtete er von Inspirationen und wissenschaftlichen Eingebungen, die er während Konzerten hatte.

Das Rationale ist für Zeilinger nicht der Ursprung der Ideen

Ideen neu zu entwickeln, „kann nicht aus dem Rationalen kommen", so Zeilinger, der die Oper „Palestrina" von Hans Pfitzner, in der es um Fragen der Kirchenmusik geht, als seine Lieblingsoper bezeichnet.

Weiters plädierte Zeilinger in dem ausführlichen Interview unter anderem für eine risikofreudigere Forschungsförderung in Österreich. Durch ausufernde Projektbeschreibungen und Anträge würde der Forschergeist und Innovation zu sehr eingeengt.

Am 27. Juli hält Anton Zeilinger die Eröffnungsrede bei den Salzburger Festspielen und am 6. August die Festrede zum Abschluss der „Salzburger Hochschulwochen"

(kap – md)

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20. Juli 2023, 14:57
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