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Spuren eines Luftangriffs auf das Dorf Chan Tharn, Aufnahme vom 18. Januar Spuren eines Luftangriffs auf das Dorf Chan Tharn, Aufnahme vom 18. Januar 

Myanmar: Appell für Frieden

Katholische Bischöfe aus Myanmar rufen in einem gemeinsamen Appell leidenschaftlich zum Frieden auf. „In einem Land, das mit so vielen Ressourcen gesegnet ist, ist die Auslöschung von Menschenleben eine herzzerreißende Tragödie.“

Der Appell ist von den katholischen Erzbischöfen von Yangon, Mandalay und Taunggy unterzeichnet; die Angaben dazu, ob auch Vertreter anderer Religionen ihn mittragen, sind widersprüchlich. Der Text verurteilt die Vertreibung und Tötung von Menschen, ohne allerdings den Verantwortlichen dafür, nämlich das Militärregime, beim Namen zu nennen.

„Zunehmend werden auch Gotteshäuser und Klöster, in denen die Gemeinschaften eigentlich Frieden und Versöhnung suchen, angegriffen“, so der Appell. Dabei stellten völkerrechtliche Abkommen Einrichtungen wie Gotteshäuser, Schulen und Krankenhäuser unter Schutz. „Mit Schmerz und Angst fragen wir, warum diese heiligen Orte angegriffen und zerstört werden.“

„Wir haben als Volk genug gelitten“

Der Appell spricht von einem nötigen Prozess der „Heilung“ in Myanmar. Dafür seien Kultorte nötig. „Wenn sie gnadenlos niedergebrannt werden, wird die Rückkehr zur Normalität zu einer großen Herausforderung.“ Die Erzbischöfe appellieren „an alle Beteiligten“: „Wir haben als Volk genug gelitten. Lasst alle Waffen schweigen, lasst uns alle Menschen als Brüder und Schwestern betrachten und, vereint als Nation und als Volk, den heiligen Pilgerweg des Friedens einschlagen.“

Proteste gegen die Militärs in Yangon - Aufnahme vom Juni 2021
Proteste gegen die Militärs in Yangon - Aufnahme vom Juni 2021

Papst: Bin der Bevölkerung nahe

Seit dem Putsch vor knapp zwei Jahren geht das Militärregime mit aller Härte gegen alle Arten von Opposition vor. Tausende von Menschen starben, etwa bei der Bombardierung von Dörfern; mehr als zehntausend Menschen wurden verhaftet, mehrere Oppositionelle ließ das Regime hinrichten.

Bei seinem Angelusgebet an diesem Sonntag hat auch Franziskus seine Sorge über die Lage in Myanmar geäußert. Der Papst hatte das Land 2017 besucht, gut drei Jahre vor dem Staatsstreich. „Ich bin der Zivilbevölkerung nahe, die in vielen Städten auf eine harte Probe gestellt wird. Ich möchte, dass Gott schnell diesen Konflikt beendet und es eine neue Zeit der Vergebung gibt, der Liebe und des Friedens. Lasst uns gemeinsam zur Muttergottes für Myanmar beten!"

(fides/vatican news – sk)
 

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23. Januar 2023, 11:40
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