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Die Folgen des Zyklons Chido in Mayotte Die Folgen des Zyklons Chido in Mayotte 

Franziskus ruft zu Solidarität mit Mayotte und Mosambik auf

Nach der Zerstörung durch Zyklon Chido in Mosambik und einem Hurrikan auf der Insel Mayotte hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz zur Unterstützung der Betroffenen aufgerufen. Er sprach den Opfern sein Mitgefühl aus und forderte Gebete für Trost und Hilfe in diesen Krisengebieten.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch im Vatikan die globale Aufmerksamkeit auf die dramatischen Folgen von Naturkatastrophen gelenkt, die Mayotte und Mosambik heimsuchten. In seinem Grußwort an die französischsprachigen Gläubigen sagte er: „Ich spreche allen Bewohnern der vom Hurrikan verwüsteten Insel Mayotte mein Mitgefühl aus und versichere sie meines Gebets. Gott gebe denen, die ihr Leben verloren haben, die nötige Hilfe und schenke den betroffenen Familien Trost.“

Zum Nachhören - was der Papst bei der Audienz sagte

In Mayotte richtete ein schwerer Hurrikan verheerende Schäden an. Häuser wurden zerstört, und zahlreiche Familien verloren ihre Existenzgrundlage. Auch Mosambik wurde vom Zyklon Chido hart getroffen, der am Sonntag in der Provinz Cabo Delgado auf Land traf. Nach Angaben von UNICEF sind mehr als 90.000 Kinder betroffen, und die Zerstörungen in den Provinzen Cabo Delgado, Nampula und Niassa haben eine ohnehin fragile Region noch weiter geschwächt.

Die Audienz im Vatikan
Die Audienz im Vatikan   (ANSA)

Zyklon Chido: Verwüstung in Mosambik

Zyklon Chido zerstörte oder beschädigte über 35.000 Häuser und riss Dächer ab, weshalb mehr als 25.000 Familien keinen Strom mehr haben. In der nördlichen Provinz Cabo Delgado, die bereits von einem sieben Jahre andauernden Konflikt gezeichnet ist, verschlimmert der Zyklon die ohnehin kritische Lage: Mindestens 186 Klassenzimmer und 20 Gesundheitseinrichtungen wurden zerstört. Cabo Delgado ist zudem von einer Cholera-Epidemie betroffen, deren Ausmaß durch die jüngsten Ereignisse weiter zunimmt.

Mary Louise Eagleton, UNICEF-Vertreterin in Mosambik, betonte die Dringlichkeit humanitärer Hilfe: „Mosambik gilt als eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder weltweit. Kinder erleben dort bereits lebensbedrohliche Notfälle wie Konflikte, Dürre und Krankheitsausbrüche. Gemeinsam mit Partnern arbeiten wir daran, den Betroffenen schnelle Hilfe zu leisten.“

Die humanitäre Lage in Mosambik ist alarmierend: Rund 4,8 Millionen Menschen, darunter 3,4 Millionen Kinder, benötigen derzeit Unterstützung. Gleichzeitig wird für das kommende Jahr mit einer Verschärfung der Ernährungsunsicherheit gerechnet. El Niño und extreme Wetterbedingungen tragen zu einer wachsenden Krise bei, die Millionen von Menschen in der Region bedroht.

Die Lage in Mayotte
Die Lage in Mayotte

Klimawandel: Eine globale Herausforderung

Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Wirbelstürmen im östlichen und südlichen Afrika sind ein deutliches Zeichen für die Auswirkungen des Klimawandels. Bereits 2023 richtete Zyklon Freddy massive Schäden in Mosambik an. Nun zeigt auch Chido, wie verletzlich die Region ist und wie dringend globale Maßnahmen gegen den Klimawandel erforderlich sind.

(vatican news)

Die Lage in Mayotte
Die Lage in Mayotte   (AFP or licensors)

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18. Dezember 2024, 10:27

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