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Die Kathedrale Unsere Liebe Frau von Arabien in Bahrain Die Kathedrale Unsere Liebe Frau von Arabien in Bahrain  (AFP or licensors)

Bahrain: Päpstliches Werk für Kinder eröffnet

Seit dem 28. März ist die Gesellschaft der Päpstlichen Kindermissionswerke nun auch im Apostolischen Vikariat Nordarabien vertreten. Das Werk, das in mehr als 130 Ländern tätig ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leid von Kindern weltweit zu lindern. In Bahrain wird es speziell für katholische Kinder spirituelle Unterstützung anbieten.

Silvia Kritzenberger - Vatikanstadt

Am 28. März wurde in der Kathedrale Unsere Liebe Frau von Arabien in Bahrain ein neues Zentrum des Päpstlichen Kindermissionswerks eingeweiht. Als globale Initiative hilft die Gesellschaft der Päpstlichen Kindermissionswerke Kindern, die in den Krisenregionen dieser Welt in Armut leben. Die Mission der Organisation besteht darin, Solidarität, Gebet, Wohltätigkeit und gegenseitige Unterstützung zu fördern, um sicherzustellen, dass Kinder weltweit Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung haben und ihr allgemeines Wohlergehen gewährleistet ist.

Gebete können Leben verändern

Aus Anlass der Gründung des Kindermissionswerks hat der Bischof für Nordarabien, Aldo Berardi, in der Kathedrale Unsere Liebe Frau von Arabien in Bahrain eine heilige Messe gefeiert. Als Leiter des 2011 gegründeten Vikariats für das Nördliche Arabien ist der französische Ordensgeistliche für die Katholiken in Bahrain, Katar, Kuwait und Saudi-Arabien zuständig. In seiner Predigt stellte er die Bedeutung des Gebets heraus. „Wir müssen für die Kinder beten, aber wir müssen sie auch lehren, füreinander zu beten,“ so der Rat des Bischofs, der auch betonte, dass Gebet und Solidarität das Leben der Schwächsten verändern könnten.

Wie Bischof Berardi erklärte, wollen die Päpstlichen Kindermissionswerke nicht nur materielle Hilfe anbieten, sondern bei Kindern auch ein Gefühl für globale Verantwortung und Solidarität fördern. Am Ende der Messe in Bahrain legten etwa 46 Kinder das feierliche Versprechen ab, im Rahmen ihres Engagements für die Kindermissionswerke zu beten, mit anderen Kindern zu teilen und ihnen helfen.

Die Zukunft der Kinder auf der ganzen Welt hängt von den gemeinsamen Anstrengungen einer fürsorglichen und mitfühlenden Gesellschaft ab. Durch das Gebet für Kinder in Not und die Unterstützung von Initiativen wie den Päpstlichen Kindermissionswerken helfen die Gläubigen, eine Welt zu schaffen, in der jedes Kind die Möglichkeit hat, in Sicherheit, Liebe und Würde zu gedeihen und aufzuwachsen.

Hintergrund

Mitte des 19. Jahrhunderts fasste der französische Bischof Charles de Forbin-Janson den Entschluss, ein Missionswerk von Kindern für Kinder ins Leben zu rufen. Von französischen Missionaren in China hatte er von den vielen Kindern erfahren, die dort ohne christliche Taufe starben. Daher sein Wunsch, dass französische Kinder zugunsten der Missionierung chinesischer Kinder beten und aktiv werden sollten. Am 19. Mai 1843 gründete er eine eigenständige Institution, das „Päpstliche Werk der Heiligen Kindheit“. Das Werk konnte sich schon bald über Frankreich hinaus weltweit verbreiten. In Deutschland ist es seit 1959 als Päpstliches Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ bekannt.

(vaticannews - skr)

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