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Finale - presto
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Tageslesung

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Datum01/03/2025
Samstag der 7. Woche im Jahreskreis

Tageslesung

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach
Sir 17, 1-4.6-15 (1-13)

Der Herr hat die Menschen aus Erde erschaffen und lässt sie wieder zu ihr zurückkehren.
Gezählte Tage und eine bestimmte Zeit wies er ihnen zu und gab ihnen Macht über alles auf der Erde.
Ihm selbst ähnlich hat er sie mit Kraft bekleidet und sie nach seinem Abbild erschaffen.
Auf alle Wesen legte er die Furcht vor ihnen, über Tiere und Vögel sollten sie herrschen.
Er bildete ihnen Mund und Zunge, Auge und Ohr, und ein Herz zum Denken gab er ihnen.
Mit kluger Einsicht erfüllte er sie und lehrte sie, Gutes und Böses zu erkennen.
Er zeigte ihnen die Größe seiner Werke, um die Furcht vor ihm in ihr Herz zu pflanzen.
Sie sollten für immer seine Wunder rühmen
und seinen heiligen Namen loben.
Er hat ihnen Weisheit geschenkt und ihnen das Leben spendende Gesetz gegeben.
Einen ewigen Bund hat er mit ihnen geschlossen und ihnen seine Gebote mitgeteilt.
Ihre Augen sahen seine machtvolle Herrlichkeit, ihr Ohr vernahm seine gewaltige Stimme.
Er sprach zu ihnen: Hütet euch vor allem Unrecht! Er schrieb ihnen ihr Verhalten gegenüber dem Nächsten vor.
Ihre Wege liegen allezeit offen vor ihm, sie sind nicht verborgen vor seinen Augen.

Evangelium vom Tag

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Mk 10, 13-16

In jener Zeit brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

Worte des heiligen Vaters

„Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen“ (Mk 10,15). Das ist das Neue: der Jünger soll nicht nur den Kleinen dienen, sondern sich selbst als klein erkennen. […] Das ist der erste Schritt, um uns ihm gegenüber zu öffnen. Oft vergessen wir das aber. Im Wohlstand, im Wohlergehen geben wir uns der Illusion hin, autark zu sein, uns selbst zu genügen, Gott nicht zu benötigen […]; das ist eine Täuschung, denn jeder von uns ist ein bedürftiges Wesen, ein Kleiner. Wir müssen unsere eigene Kleinheit suchen und erkennen. Und dort werden wir Jesus finden.
Die Erkenntnis, klein zu sein, ist im Leben ein Ausgangspunkt dafür, groß zu werden. Wenn wir darüber nachdenken, wachsen wir nicht so sehr dank der Erfolge und der Dinge, die wir haben, sondern vor allem in den Augenblicken des Kampfes und der Fragilität. Da, in der Not, reifen wir, da öffnen wir unser Herz für Gott, für die anderen, für den Sinn des Lebens. Wir öffnen unsere Augen für die anderen. Wenn wir klein sind, öffnen wir unsere Augen für den wahren Sinn des Lebens. Wenn wir uns klein fühlen angesichts eines Problems, klein angesichts eines Kreuzes, einer Krankheit, wenn wir Erschöpfung und Einsamkeit empfinden, dann lasst uns nicht den Mut sinken lassen. Die Maske der Oberflächlichkeit fällt und unsere radikale Schwäche kommt wieder zum Vorschein […]. Ja, gerade in der Schwäche entdecken wir, wie sehr Gott sich unser annimmt. (Angelus, 3. Oktober 2021)

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