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Mexikanische Journalisten protestieren wegen der Ermordung ihres Kollegen Armando Linares. Mexikanische Journalisten protestieren wegen der Ermordung ihres Kollegen Armando Linares.  

Mexikanisches Medienportal stellt nach Attentaten Dienst ein

Nach tödlichen Attentaten gegen zwei Journalisten haben die Betreiber des mexikanischen Portals „Monitor Michoacan“ die Arbeit eingestellt. In einer Erklärung heißt es, nach den Morden an Roberto Toledo Barrera (Ende Januar) und Armando Linares Lopez in dieser Woche sei die Sicherheit nicht mehr gewährleistet.

Die journalistische Arbeit des Portals sei für viele Mächtige unbequem gewesen, heißt es weiter. Die zuständigen Behörden müssten die Gewalttaten aufklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Das gesamte Team von „Monitor Michoacan“ werde die Worte von Armando Linares Lopez stets in Erinnerung behalten: „Wir sind nicht bewaffnet, wir tragen keine Waffen; unsere einzige Verteidigung ist ein Kugelschreiber, ein Bleistift, ein Notizbuch.“

Mexiko erlebt derzeit eine Welle von Gewalt gegen Journalisten. Seit Jahresbeginn sind Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen bereits acht Medienschaffende gezielten Mordanschlägen zum Opfer gefallen.

(kna - cs)

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18. März 2022, 13:28
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