Suche

Cookie Policy
The portal Vatican News uses technical or similar cookies to make navigation easier and guarantee the use of the services. Furthermore, technical and analysis cookies from third parties may be used. If you want to know more click here. By closing this banner you consent to the use of cookies.
I AGREE
Messfeier in lateinischer Sprache
Programme Podcast
2023.11.10 Hersh Golberg - Polin 2023.11.10 Hersh Golberg - Polin 

Heiliges Land: Mutter von Geisel bittet um Solidarität

In einem Artikel für den „Osservatore Romano“ ruft Rachel Goldberg-Polin, deren Sohn am 7. Oktober von der Hamas in den Gazastreifen entführt wurde, zu einem weltweiten Zeichen der Solidarität mit den Entführten auf.

Mit einem Klebeband, auf dem die Tage seit der Entführung stehen, erinnert die Israelin an ihren Sohn Hersh. Sie ruft die Welt auf, es ihr gleichzutun. „Am Sonntag, 14. Januar, werden es hundert Tage sein, seitdem mir mein einziger Sohn entrissen wurde, Hersh“, schreibt Goldberg-Polin an diesem Samstag in der Italienischen Ausgabe des „Osservatore Romano“. „Seitdem Hersh entführt wurde, trage ich immer ein Stück Klebeband unter dem Herzen, auf dem die Anzahl der Tage steht, die seit seinem Verschwinden vergangen sind.“

Nun habe sie begonnen, Menschen weltweit dazu aufzurufen, sie darin zu unterstützen. „Der erste Schritt zum Mitgefühl ist Einigkeit. Der erste Schritt zur Einigkeit ist Solidarität. Und der erste Schritt zur Solidarität kann ein kleines Symbol sein“, so Goldberg-Polin. „Das ist ein eine einfache Art für uns, uns zu versammeln und zu sagen: genug! Genug mit dem Leid der Menschen auf beiden Seiten des Konflikts. Genug mit den Tränen. Genug mit dem Blutvergießen und dem Schmerz.“

Franziskus trifft im November Angehörige von israelischen Geiseln
Franziskus trifft im November Angehörige von israelischen Geiseln   (Vatican Media)

Keine Spur von Sohn

Goldberg-Polins Sohn Hersh hatte am 7. Oktober an dem Musikfestival im Süden Israels teilgenommen, das von Hamas-Terroristen gestürmt wurde. Ihm wurde während der Entführung ein Arm auf Höhe des Ellenbogens abgeschlagen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.

Seine Mutter war zuammen mit anderen Angehörigen von Geiseln im vergangenen November von Papst Franziskus empfangen worden. Sie dankte dem Papst für sein Zuhören und das ausgedrückte Mitgefühl. Ein Satz Franziskus‘ habe sie besonders berührt: „Er sagte, dass der Terror die ‚Abwesenheit von Menschlichkeit‘ sei. Ich hatte begonnen, an der Menschlichkeit zu zweifeln. Aber nachdem ich diese Worte gehört hatte, erholte sich mein Glauben an die Welt.“

Große Solidarität von Christen

Goldberg-Polin berichtet zudem über die große Solidarität, die sie von Christen aus aller Welt erfahren habe. „Wir haben aberhunderte Nachrichten von Christen bekommen, die ihren Wunsch ausdrückten, dass Hersh schnell wieder zu uns zurückkehrt. Wir erhielten Fotos von Weihnachtstischen, an denen ein leerer Teller mit dem Namen von Hersh freigehalten wurde und Menschen haben Kerzen für ihn in der Weihnachtsmesse angezündet.“ Diese Gesten ihrer „christlichen Nachbarn“ hätten sie tief berührt, so Goldberg-Polin.

Mit ihrem Aufruf wendet sich Goldberg-Polin nun an die ganze Welt. „Ich bete und glaube, dass die Rettung für Hersh und die anderen geliebten Geiseln bald kommen wird; und für all die Tausende von unschuldigen Menschen, die in Gaza leiden. Die Zeit ist gekommen.“ 

(or - ww)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

13. Januar 2024, 15:41
<Zurück
April 2025
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930    
Vor>
Mai 2025
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031