Papst an Medien: Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Geschwisterlichkeit fördern
Als Thema für den 57. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel wählte Franziskus laut der Vatikanmitteilung das Motto: „Mit dem Herzen sprechen: Veritatem facientes in caritate".
Der Papst erläutert dazu, Kommunikation solle Brücken bauen, statt Mauern zu errichten und in Zeiten, in denen „auch das kirchliche Leben von Polarisierungen und hitzigen Debatten geprägt ist, die die Gemüter aufwühlen" gegen den Strom schwimmen. Es gelte, die Wahrheit zu verkünden, auch wenn sie manchmal unbeuquem sei. Kommunikation müsse dabei geprägt sein von einem „Stil der Barmherzigkeit, der aufrichtig die Freuden und Leiden der Menschen unserer Zeit teilt", wie es das Evangelium lehre, führt der Papst weiter aus. In seinen Erläuterungen zum Thema des nächsten Welttags der sozialen Kommunikationsmittel verweist Franziskus ausdrücklich auf die Friedens-Enzyklika „Pacem in Terris" von Papst Johannes XXIII. aus dem Jahr 1963. Alle Menschen seien gerufen, dementsprechend den Irrsinn des Kriegs zu enttarnen und den Dialog zu fördern. Besonders sei es jedoch Aufgabe aller Medienschaffenden, „ihren Beruf als Mission auszuüben, um eine gerechtere, geschwisterlichere und menschlichere Zukunft" zu gestalten, so Franziskus.
Die katholische Kirche gedenkt am 29. September der Erzengel. Gabriel ist als Verkünder auch der Patron für die Kommunikation. Die Papst-Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel veröffentlicht der Vatikan immer im Januar.
Neue Mitglieder und Berater des Kommunikations-Dikasteriums
(vatican news-sst)
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