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P. Friedrich Bechina FSO P. Friedrich Bechina FSO 

Vatikan: Bildungs-Untersekretär Bechina beendet Dienst

Der Untersekretär der Kongregation für das katholischen Bildungswesen, Pater Friedrich Bechina, scheidet dieser Tage aus dem Dienst. Das bestätigte der aus Wien stammende Priester gegenüber Radio Vatikan. Er ist der derzeit höchstrangige Kurienmitarbeiter aus Österreich.

Pater Bechina, der der geistlichen Familie „Das Werk“ angehört, wirkte insgesamt 21 Jahre am Heiligen Stuhl. Die Kurienreform von Papst Franziskus sieht vor, dass im Vatikan tätige Priester nach fünf bis spätestens zehn Jahren in ihre Bistümer oder Ordensgemeinschaften zurückkehren. Zudem erfolgte zu Pfingsten im Zug der Kurienreform die Zusammenlegung der beiden Dikasterien für Kultur und Bildung.

Bechina arbeitete für drei Päpste. Er war zunächst für die Bereiche Priesterausbildung, Universitäten und Schulen im deutschen Sprachraum sowie in Zentral- und Osteuropa zuständig, ehe er 2005 in den damals neu aufzustellenden Bereich der internationalen Hochschulpolitik und der rechtlich-konkordatären Grundlagen für die Zusammenarbeit Kirche-Staat im Bildungsbereich wechselte. Sein Verantwortungsbereich dehnte sich mit der Ernennung zum Untersekretär 2013 durch Papst Benedikt auf die Bildungsaktivitäten der Kirche weltweit aus.

In der Bildungskongregation erarbeitete Bechina sich Kompetenzen für die Qualitätssicherung katholischer Universitäten, internationale Hochschulzusammenarbeit und Studienanerkennung sowie für universitätspolitische Fragen. Diese waren auch außerhalb der Kirche in internationalen Organisationen und Initiativen anerkannt, etwa in der UNESCO, im Europarat und im Bologna-Prozess, der europaweit eine stärkere Zusammenarbeit in Forschung und Lehre und die Vereinheitlichung und wechselseitige Anerkennung von Lehrgängen und Abschlüssen anstrebt. So wurde der österreichische Priester 2015-2016 in den Hochschul-Expertenbeirat des Europarates aufgenommen und war am Abfassen der UNESCO-Studienanerkennungskonventionen für Asien, Afrika und 2019 schließlich weltweit beteiligt.

(vatican news – gs)

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31. August 2022, 17:49
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