Italien: Carabinieri stoppen falsche Kardinäle
Sieben Festnahmen und 27 Ermittlungsverfahren wegen nationalen und internationalen Betrugs, Dokumentenfälschungen und Geldwäsche sind die Folge. Dies meldet die italienische Tageszeitung "Messaggero“.
Die falschen Bankiers, Kardinäle und Finanzexperten schlossen Geschäfte ab zu angeblich gewinnversprechenden Geldanlagen in vatikanische und luxemburgische Fonds. Auch der Handel mit gefälschten Kunstwerken sowie in Italien und im Ausland versuchte Betrügereien in Millionenhöhe werden den Betrügern vorgeworfen.
Bei Hausdurchsuchungen in Rom und fünf weiteren italienischen Städten entdeckten die Ermittler neben drei Millionen Euro Falschgeld auch gefälschte Zertifikate für vatikanische Goldbarren und einen Talar zur Verkleidung als Geistlicher.
In Rom beschlagnahmten die Ermittler zudem ein dem Barockmaler Bernardo Cavallino (1616-1656) zugeschriebenes, gefälschtes Verkündigungs-Gemälde nebst falschem Echtheitszertifikat, das den Wert auf 600.000 Euro schätzte. Die Ermittlungen liefen bereits seit März 2017.
(kap - ck)
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