WJT: Pakistanischen Christen wurde Ausreise verweigert
Nachdem die Einwanderungsbehörde am Flughafen Lahore den jungen Pilgern bereits am Vortag die Ausreise verweigert hatte, versuchten sie am 24. Januar erneut ihre Reise zum Weltjugendtag nach Panama anzutreten. Die Pilgergruppe wurde jedoch auch diesmal von der Einwanderungsbehörde gestoppt und durfte, trotz regulärem Visa, letzendlich nicht ausreisen. Lediglich ein Seminarist habe in Richtung Panama fliegen dürfen.
Die Enttäuschung der 14 betroffenen jungen Christen sei groß gewesen, so der Koordinator der Katholischen Jugendkommission der Diözese Hyderabad, Paul Mohan, gegenüber fides.
Entrüstung über verneinte Ausreise
Auch Atif Sharif, Koordinator der Bewegung „Jesus Youth“ in Karatschi, zeigte sich entrüstet über die verneinte Ausreise: „Das ist Diskriminierung: Wenn man alle rechtlichen Kriterien erfüllt, alle notwendigen Unterlagen vom Konsulat erhalten hat und über ein gültiges Visum verfügt, dann ist ein Bürger frei auszureisen. Es ist unsere Regierung, die hinter dieser Benachteiligung steckt“.
Christen haben im mehrheitlich muslimischen Pakistan nicht leicht. Als religiöse Minderheit sind sie mitunter Opfer religiöser Verfolgung und Diskrimierung.
(fides – rl)
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