Korea: 2020 wird Jahr für „Frieden und Harmonie“
Anfang der 1950er Jahre war es in Korea zu einem der größten Stellvertreterkriege im Kalten Krieg gekommen. Die Volksrepublik China und die Sowjetunion unterstützte Nordkorea, Truppen der Vereinten Nationen unter Führung der USA hingegen Südkorea. Beide Koreas sahen sich als rechtmäßiger Nachfolger des ehemaligen Kaiserreichs Korea.
Der Kalte Krieg sei „tief in den Kirchen und der koreanischen Gesellschaft verwurzelt“, betonte Reverend Hong-Jung Lee, Generalsekretär des NCCK. Er bat alle Mitgliedskirchen an der geplanten Gebetskampagne im Jahr 2020 teilzunehmen und zusammen für den Frieden zu arbeiten. Hong-Jung Lee äußerte sich anlässlich der 58. Generalversammlung des NCKK mit dem Motto „Apostel des Friedens“.
Er forderte die religiösen Führer auf, Geschlechtergerechtigkeit in ihren Kirchen zu unterstützen, und betonte, dass die Gesellschaft eine Reihe von politischen, institutionellen und medialen Reformen für eine reife Demokratie durchführen müsse. „Die Kirche in Korea soll als Sprungbrett für Versöhnung und Einheit dienen“, sagte er.
(vatican news – isc)
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