EU: Vorerst keine Impfstoff-Spenden an ärmere Länder
„Einen zusätzlichen Mechanismus der EU, mit dem wir als Union Impfstoff mit anderen Ländern teilen, werden wir aber erst starten, wenn wir eine bessere Produktionslage in der EU haben", betonte die Kommissionspräsidentin gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). „Jetzt gibt es erst mal einen ziemlichen Druck in den Mitgliedstaaten, selbst Impfstoff zu bekommen."
Dagegen hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reiche Länder um Impfstoff-Spenden gebeten, damit auch in ärmeren Regionen das Coronavirus schnell bekämpft werden könne. Papst Franziskus hatte sich diesen Appell der UNO zu eigen gemacht. Das Kirchenoberhaupt warnte darüber hinaus mehrfach vor „Impfnationalismus“.
(kna/vatican news – gs)
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