Papst Franziskus: Telefoniere weiter täglich mit Pfarrer in Gaza
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
„Gestern habe ich die Pfarrei in Gaza angerufen, das mache ich jeden Tag. Sie haben sich sehr gefreut. 600 Leute sind dort, Mitglieder der Pfarrei und des Kollegs. Sie haben mir gesagt: ,Heute haben wir Linsen mit Huhn gegessen.` Etwas, das sie in diesen Zeiten nicht mehr gewohnt sind, sonst gab es meist nur etwas Gemüse, eine Kleinigkeit...Sie waren sehr froh!", berichtete Papst Franziskus zum Ende seiner Generalaudienz in der vatikanischen Audienzhalle an diesem Mittwoch. Nach der Feuerpause vom Sonntag kommen auch Hilfstransporte wieder besser nach Gaza.
Papst kritisiert Waffenhandel
Zuleich bat der Papst um weitere Gebete für die Menschen dort und auf der Welt:
„Beten wir für Gaza, für den Frieden auch in vielen anderen Teilen der Welt. Krieg ist immer eine Niederlage! Vergesst das nicht: Krieg ist immer eine Niederlage. Und wer verdient an Kriegen? Die Waffenfabrikanten. Bitte, lasst uns für Frieden beten!"
Gebet für Frieden im Nahen Osten, in der Ukraine, in Myanmar
Konkret erwähnte Franziskus in diesem Zusammenhang neben dem Nahen Osten, einmal mehr auch die Ukraine und Myanmar:
„Und vergessen wir die gemarterte Ukraine nicht. Vergessen wir Palästina, Israel und Myanmar nicht. Lasst uns für Frieden beten. Krieg ist immer eine Niederlage!", bekräftigte der Papst.
(vatican news - sst)
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